Begonnen haben sie vor zehn Jahren mit sieben Mitarbeitern und 150 Essen täglich. Heute ist 150-köpfige Team der LEHMANNs Gastronomie für bis zu 6.000 Essen pro Tag verantwortlich. Treibende Kraft dahinter sind Günther und Stefan Lehmann, ein Dreamteam aus Vater und Sohn, das nicht nur das eigene Unternehmen, sondern die ganze Branche fortwährend anstößt und voranbringt – auf sympathische und bodenständige Art. Geht man ganz weit in der Erfolgsgeschichte der „Lehmänner“ Günther und Stefan zurück, stößt man auf eine Taucherbrille – ein schönes Symbol für das Auftauchen des Familienunternehmens am deutschen Catering-Markt. Die Taucherbrille sitzt dabei in den 80er-Jahren auf der Nase des noch Windeln tragenden Stefan, während dieser sein Debüt unter Vater Günthers Regie erlebt – und Zwiebelschälen hilft. „So ist das, wenn der Vater Koch ist, da muss man von Anfang an mit ran“, berichtet der heute 34-jährige Stefan Lehmann schmunzelnd von seinem gastronomischen Debüt. Vater Günther sieht für den Werdegang seines Sohnes noch einen weiteren Grund: „Wäre er nicht Gastronom geworden, wäre er nie satt geworden.“ Dass aus Stefan ein Systemgastronom und kein Koch wurde, ist allerdings wieder Vaters „Schuld“. „Er hat mir verboten, Koch zu werden. Ich sollte stattdessen lernen, mit dem Kopf Geld zu verdienen“, begründet Stefan Lehmann. Ein weiser Rat, wie er rückblickend zugibt, denn Kochen liege ihm nicht so, verkaufen dagegen schon – heute ein wesentliches Erfolgselement des Familienbetriebs…

